DVD-Box für 18,00 € Blu-ray-Box für 22,00 € jeweils zuzüglich Versandkosten von 2,00 €
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Hinweis zur DVD-Box:
Zahlreiche positive Rückmeldungen bezüglich dieser DVD-Box sind bereits per E-Mail eingegangen. Vielen Dank dafür. Ebenfalls gab es auch Resonanzen bezüglich der Qualität. Hier bemängelten einige Käufer, daß sie trotz neuem Flachbildschirm nur ein eher unzureichendes Bild von der DVD zu sehen bekamen. An dieser Stelle muss ich immer wieder erwähnen, daß ein moderner TV-Flachbildschirm in der Regel eine viel größere Auflösung hat als ein "alter" Röhrenfernseher.
Die herkömmliche Auflösung einer normalen DVD enspricht der eines Röhrenfernsehers und nur rund 1/5 dem eines modernen Flach-TVs. Diese modernen Flachbildfernseher vergrößern also das Bild etwa um das 5-fache, welches von der DVD kommt. Und das von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich gut.
Das Bild wird also vom TV in Höhe und Breite gestreckt, was sich wiederum auf die Bildqualität auswirkt.
Um dem entgegenzuwirken, kann man die DVD über einen DVD-Player mit einer guten "Upscaling" Funktion abspielen oder - noch besser - über einem Blu-ray Player.
Bei der letztgenannten Variante wäre es aber noch sinnvoller gleich die Blu-ray Disk zu dieser Festwoche zu bestellen, da Sie hier den kompletten Film auch in HD genießen können.
Falls Sie Fragen zur DVD-Box oder zum Film allgemein haben, können Sie ich gern an mich wenden.
Ein Rückblick auf alle Veranstaltungen während der gesamten Festwoche bietet ihnen diese nun erhältliche DVD-Box.
Die DVD-Box enthält 3 DVDs. Die erste DVD fasst die Höhepunkte der Festwoche zusammen.Die zweite DVD enthält das komplett aufgezeichnete und bearbeitete Leienspiel. Auf der dritten DVD können Sie sich nochmal den gesamten Umzug ansehen. Somit bekommen Sie nur hier 3 DVDs zueinemPreis.
Sollten Sie einen HD-Fernseher und einen Blu-ray Player besitzen, können Sie sich mit der Blu-ray die gesamte Festwoche auch in hochauflösender Bildqualität nach Hause holen.
Episoden aus der Drebacher Geschichte
Inhalt:
Einige Gemeinden hier im Erzgebirge feiern 2011 ihr Heimatfest. Neben Grießbach
wurde u. a. auch Drebach 1386 erstmals auf einer Schenkungsurkunde erwähnt. 625
Jahre später blickt Drebach auf eine interessante Geschichte zurück. Speziell
für die 625-Jahrfeier entstand ein kurzer Clip, der ein paar Episoden aus der
Geschichte von Drebach zeigt.
Der kurze Film nimmt uns mit auf eine Zeitreise durch die Drebacher Geschichte.
Die vielen Ereignisse in diesem 625 Jahre umfassenden Zeitraum werden durch
"Lichtpunkte" symbolisiert, die dem Zuschauer, aus der Mitte
entgegenfliegen. In unregelmäßigen Zeitabständen fliegt einer dieser Punkte
direkt auf den Zuschauer zu und zeigt ihm, um welches Ereignis es sich handelt.
Am Ende sehen wir kurz ein paar Aufnahmen vom "heutigen" Drebach und
mit der Erwähnung der bevorstehenden 625-Jahrfeier wird klar, dass auch diese
Feier ein wichtiger Teil der Geschichte von Drebach wird.
Einblicke in
die Produktion des Clips:
Die
Drebacher Geschichte selbst war der Ideengeber zu diesem Clip. Das gesamte
Projekt war gedacht als "Vorprogramm" zu den Feierlichkeiten in
diesem Jahr. Schwierig war eine Auswahl der Ereignisse zu treffen, die man in
bewegten Bildern zeigen konnte. Im Vorfeld hatte ich mich lange Zeit mit der
Drebacher Geschichte befasst und mir zu zahlreichen Ereignissen Notizen und
Skizzen gemacht. So entwickelte sich daraus ein Konzept mit dem Fokus auf die
Ereignisse, die einen relativ gleichmäßigen Zeitabstand zueinander hatten und
die sich in der kurzen Zeit ohne großen Aufwand filmtechnisch umsetzen ließen.
Nachdem die Auswahl nun feststand, erarbeitete ich aus
dem Konzept ein Storyboard, welches als Grundlage für die Dreharbeiten diente.
Ursprünglich
war geplant, das gesamte Projekt im hochauflösenden Format (HD) zu produzieren.
Einer der Gründe warum ich mich anderweitig entschieden habe war, die
Renderzeiten der im Computer generierten Szenen
(3D-Animation) zu verkürzen.
Ein anderer Grund war, die Datenrate für das Streaming so klein wie möglich zu
halten, ohne das bei der Kompression zu viel verloren geht.
Alle Szenen in denen Personen zu sehen sind entstanden erst, nachdem die
Arbeiten an den Animationen beendet waren. Die Szenen mit David Rebentrost
dauerten hier noch am längsten.
Die Urkunde
1386 wurde Drebach als
"Dratabach" erstmals in einer Schenkungsurkunde erwähnt. In dieser
Szene werfen wir einen kurzen Blick auf die besagte Urkunde – wahrscheinlich
kurz nachdem sie geschrieben wurde.
Für diese kurze Sequenz
wurde das Amtszimmer des Markgrafen im Computer nachgebaut. Die beiden Bilder -
einmal als Wireframe und einmal als texturiertes Modell -
zeigen aus einer anderen
Perspektive, wie das Arbeitszimmer aufgebaut ist. Im Gegensatz zu dem was man
hier sieht, war das Amtszimmer damals nicht ganz so leer. Bei der Modellierung
wollte ich mich aber auf die wesentlichen Dinge beschränken. Der Hintergrund
zeigt eine Landschaft, wie sie wahrscheinlich zur damaligen Zeit ausgesehen
hat. Diese wird mit Blick aus dem Fenster des Amtszimmers sichtbar. Vor dem
Renderprozess wurde noch die Textur des Bodens hinzugefügt und die Kamerafahrt
simuliert.
Kirchenbrand
Mehrere
Häuser sowie die Kirche fielen einem Großbrand zum Opfer. Die Kirche wurde kurz
danach wieder aufgebaut. Hier sollte zuerst ein Miniaturmodell der Kirche zum
Einsatz kommen. Aus Zeitgründen habe ich dies wieder verworfen und mich hier ebenfalls
für ein per Computer generiertes Modell entschieden. Da es von der Drebacher
Kirche aus Zeiten vor dem Brand so gut wie keine Zeichnungen oder Skizzen gibt,
die Aufschluss über die Gestaltung der Fassade geben, habe ich mich an Skizzen
anderer Kirchen aus der gleichen Zeit orientiert.
Strumpffabrik
Im
Erzgebirge gab es in zahlreichen Orten Strumpffabriken. In der großen
(Strumpf-) Fabrik, die 1906 gebaut wurde, fanden viele einen Arbeitsplatz.
Nachdem die Strumpfproduktion eingestellt wurde, hat man in der Fabrik
verschiedene mechanische Kleinteile produziert. Die Fassade der Fabrik entstand
auch im Computer. Für die "Innenausstattung" bin ich Herrn und Frau
Hofmann vom Ersten Deutschen Strumpfmuseum in Gelenau sehr dankbar, die mir ein
paar Einblicke in die Strumpfproduktion der damaligen Zeit gaben.
Schule
1967 wurde die neu erbaute
Schule in Drebach eingeweiht. 23 Jahre später erhielt sie den Namen
"Grundschule-David-Rebentrost". Die Fahne mit und ohne Emblem
symbolisiert hier auch gleich die Wendezeit.
Für die Darstellung der
Schule hab ich auf verschiedene alte Fotos - auch anderer Schulen
-zurückgegriffen. Die Schule und das "Inventar" stammen auch komplett
aus dem Computer.
An diesen beiden Bildern,
die die Schule aus einer anderen Perspektive zeigen, kann man erkennen, dass
lediglich die Elemente modelliert wurden, die man auch wirklich im fertigen
Clip sehen kann.
Die Musik:
Die Musik stammt komplett aus eigener
"Feder". Für jede Episode war ein individuelles musikalisches Thema
vorgesehen. Für die Strumpffabrik nahm ich das rhythmische Originalgeräusch der
Cottonmaschine und entwickelte daraus den kurzen Musikpart. Ganz anders war es
bei der Szene zum Silberbergbau. Hier ist nur das Schlagen des Hammers zu hören
zusammen mit der "Atmossphäre" einer Höhle. Für die Schulszene
versuchte ich, der Melodie einen Charakter ähnlich dem der alten Pionierlieder
zu geben. Und Herr Rebentrost bekam ein ruhiges, fast schwermütiges Thema.
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